Gewicht / Body Mass Index

Das Körpergewicht allein ist nur ein unzureichender Faktor bei der Diagnose von Unter- bzw. Übergewicht. Es kommt auch auf die Körpergröße an! International anerkannt ist der sogn. "Body Mass Index" (BMI). BMI bedeutet das Gewicht in Kilogramm dividiert durch die Körpergröße im Quadrat.

BMI = Gewicht (kg) : Körpergröße2 (m2)

18,5 bis 20 BMI gesunder Erwachsener
25 bis 30 BMI Grenze zum Übergewicht
über 30 BMI Übergewicht (ärztl. Behandlung erforderlich)
über 40 BMI schweres Übergewicht (ärztl. Behandlung erforderlich)

Möchten Sie abnehmen? Das Ernährungsstübchen hilft mit Beratungen und Kursen zur Gewichtsreduktion. (Kontakt)

Fettstoffwechsel

Fette erfüllen im Körper des Menschen wichtige Aufgaben, die andere Substanzen nicht übernehmen können. Fette sind hochkonzentrierte Energiespender, sie liefern wertvolle Vitamine (A,D,E,K) und unentbehrliche Fettsäuren. Durch die Anwendung von Fett entfalten Aromastoffe ihre volle Wirkung; mit Fett zubereitetes Essen ist besonders schmackhaft. 50g bis 60g Fett pro Tag sind für einen Erwachsenen empfehlenswert. Übermäßig fettreiche Ernährung (in Deutschland werden ca. 130g Fett pro Kopf und Tag aufgenommen) kann jedoch vom Körper nicht verarbeitet werden. Es kommt zu Fettstoffwechselstörungen. Der Arzt / die Ärztin stellt in der Regel nach einer Blutuntersuchung erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte fest. Doch die Heilungsaussichten bei Fettstoffwechselerkrankungen sind gut. Etwa 2/3 aller Fälle können durch eine Ernährungsumstellung erfolgreich behandelt werden.

Das Ernährungsstübchen hilft mit Beratungen und Kursen bei Fettstoffwechselerkrankungen. (Kontakt)

Cholesterin

Cholesterin ist wichtig für die Produktion von Hormonen und schützt die Nerven. Ein hoher Fett-und Eierverzehr führt zu einer erhöhten Aufnahme von Cholesterin. Der Tagesbedarf liegt bei maximal 300mg/Chol. Im Blut wird Cholesterin als HDL- und LDL-Cholesterin transportiert. "Schädliche" LDL-Lipoproteine transportieren Cholesterin von der Leber zu den Zellen (Gefahr der Arterienverkalkung). "Gute" HDL-Proteine dagegen führen Cholesterin aus den Zellen zurück in die Leber zur Verstoffwechslung.

Fettsäuren beeinflussen den Cholesterinspiegel, deshalb sollte die tägliche Fettzufuhr aus gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen. Tierische Lebensmittel treiben den Cholesterinspiegel in die Höhe. Hochwertige pflanzliche Öle und Fette (Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenmargarine) mit ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren können dagegen den Cholesterinspiegel senken.

 gesättigte Fettsäuren

erhöhen das Gesamtcholesterin

einfach ungesättigte Fettsäuren

neutral

mehrfach ungesättigte Fettsäuren

senken das Gesamtcholesterin

 

...